Wandel in der Streckenlieferung: Von der Bestellung bis zur Übergabe
Die Streckenlieferung hat sich von einer reinen Sonderabwicklung zu einem strategischen Bestandteil moderner Lieferketten entwickelt. Unternehmen nutzen sie gezielt, um Prozesse zu verschlanken, Bestände zu reduzieren und schneller auf Kundenanforderungen zu reagieren.
Bei der Streckenlieferung liefert Ihr Lieferant direkt an Ihren Kunden. Die Ware durchläuft nicht Ihr eigenes Lager. Der Kundenauftrag bleibt dabei dennoch vollständig in Ihrem ERP System gesteuert und dokumentiert.
Wirtschaftliche Entwicklungen 2026
Mehrere Trends beeinflussen die Organisation von Lieferprozessen:
Reduzierung von Lagerbeständen zur Senkung der Kapitalbindung
Steigende Anforderungen an Transparenz und Liefergeschwindigkeit
Zunehmende Automatisierung administrativer Prozesse
Engere digitale Vernetzung zwischen Handel, Lieferant und Kunde
Gerade im Großhandel und projektorientierten Geschäft gewinnt die direkte Belieferung an Bedeutung. Unternehmen setzen verstärkt auf flexible Beschaffungsmodelle, um auf volatile Märkte reagieren zu können.
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Neue Anforderungen an den Prozess
Die klassische Logistikarbeit verlagert sich zunehmend in digitale Abläufe. Wichtige Prozessschritte sind heute:
Automatische Verfügbarkeitsprüfung
Auftragsbezogene Bestellauslösung
Digitale Übermittlung von Lieferinformationen
Transparente Statusführung im Auftrag
Automatische Belegweiterverarbeitung
Der Fokus liegt weniger auf physischer Warenbewegung und stärker auf sauber strukturierten, systemgestützten Prozessen.
BPM Potenziale der Streckenlieferung
Aus Sicht des Business Process Management bietet die Streckenlieferung klare Vorteile:
Weniger interne Prozessschritte
Reduzierte Fehlerquellen durch automatisierte Datenübernahme
Durchgängige Belegverknüpfung
Messbare Durchlaufzeiten
Flexible Abbildung von Mischszenarien aus Lager- und Streckenpositionen
Je standardisierter der Ablauf im ERP definiert ist, desto höher ist der Automatisierungsgrad.
Umsetzung in der SoftENGINE ERP-SUITE
In der SoftENGINE ERP-SUITE wird die Streckenlieferung als integrierter Prozess innerhalb des Auftrags- und Liefersystems abgebildet.
Artikel und Lieferanten können grundsätzlich für das Streckengeschäft freigegeben werden. Wird ein Artikel im Auftrag nicht aus dem eigenen Bestand geliefert, kann systemseitig eine auftragsbezogene Bestellung beim Lieferanten erzeugt werden. Die Lieferadresse des Kunden wird dabei automatisch berücksichtigt.
Sobald der Lieferant die Auslieferung meldet, kann der Vorgang im System weiterverarbeitet werden. Der Auftrag wird entsprechend abgeschlossen und automatisiert in einen Folgebeleg, beispielsweise eine Rechnung, überführt.
Die konkrete Ausgestaltung der Belegkette, der Wandlungslogik und der Automatisierungsregeln lässt sich individuell an Ihre Geschäftsprozesse anpassen. Dadurch können sowohl einfache Streckengeschäfte als auch komplexe Szenarien mit Teillieferungen strukturiert gesteuert werden.
Ausblick
Die Weiterentwicklung geht klar in Richtung stärkerer Systemintegration. Echtzeitinformationen, digitale Lieferantenschnittstellen und regelbasierte Entscheidungslogiken werden den Streckenprozess weiter vereinfachen.
Für Unternehmen bedeutet das: weniger manuelle Eingriffe, höhere Prozesssicherheit und eine bessere Steuerung der gesamten Lieferkette. Die Streckenlieferung wird damit zunehmend zu einem festen Bestandteil moderner ERP gestützter Geschäftsprozesse.
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Dieser Beitrag wurde auf Basis von Recherchen und Daten erstellt, die mithilfe des KI-gestützten ERP-Coach der SoftENGINE ERP-SUITE EnGPT zusammengestellt und anschließend redaktionell geprüft und fachlich ergänzt wurden.
